Druckluftzuleitung

Energiereiches Plasmaschneiden dank Druckluftzuleitung

Beim Plasmaschneiden  wird mittels eines gasförmigen Trägermediums ein heißes Plasma erzeugt, welches mit seiner Hitze den Werkstoff punktgenau zum schmelzen bringt. Um einen Plasma-Lichtbogen zum Zertrennen von elektrisch-leitfähigen Stoffen zu erzeugen, der stark genug ist, Metalle bis zu einer Dicke sogar von 150 mm zu zerschneiden, benötigt es ein passendes Gas(-gemisch) im Schneidkopf. Damit der Maschinenbrenner im Schneidkopf mit genügend Ressourcen versorgt wird, nimmt die Druckluftzuleitung eine sehr wichtige Rolle beim Plasmaschneiden ein.

  • Ohne gasförmigen Träger kein Plasma
  • Als Träger reicht bereits Atemluft unter Druck aus
  • Plasmaschneider kann mit richtigen Gasen bis zu 30.000 °C heiß werden
  • Sauerstoff, Stickstoff, Wasserstoff, Argon oder Gasmischung für Hochleistung
  • Druck der Gase meist zwischen 4 und 6 bar
  • Sprunghafte Anstiege bei Stromstärke und Gasdurchfluss sind zu vermeiden

Maschinenbrenner ist auf Trägermedium angewiesen

Unter einem Plasma ist beim Schneiden ein ionisiertes Gas(-gemisch) zu verstehen. Im Maschinenbrenner wird das Gas aus der Druckluftzuleitung weiter komprimiert und mittels eines elektrischen Impulses zum Trägermedium für das Plasma. Mittig im Maschinenbrenner ist die Kathode angebracht, der elektrisch-leitfähige Werkstoff dient als Anode und zieht das entfachte Plasma zu sich. Je nach verwendetem Gas als Träger für das Plasma können beim Schneiden mit hilfe des Lichtbogens Temperaturen von bis zu 30.000 °C erreicht werden.

Atemluft kann ein Plasmaträger sein

Die Druckluftzuleitung transportiert, wie der Name schon sagt, Luft oder andere Gase in den Maschinenbrenner, der daraus den Plasmalichtbogen erzeugt. Ein derartiger Plasmalichtbogen braucht ein gasförmiges Trägermedium, um überhaupt entstehen zu können. Ganz normale Atemluft reicht unter Druck bereits aus. Doch will man beim Plasmaschneiden deutlich höhere Temperaturen erreichen, so muss auf andere Gase zurückgegriffen werden, welche über die Druckluftzuleitung in großer Menge in den Maschinenbrenner gepumpt werden. Je nach Bedarf liegt der Druck meistens zwischen 4 und 6 bar.

Die Druckluftzuleitung und Stromstärke regeln Intensität

Hochleistungsfähige Plasmaschneider setzen bei ihrer Druckluftzuleitung auf Ressourcen wie Sauerstoff, Stickstoff, Wasserstoff, Argon oder einer Mischung dieser Gase untereinander. Die Druckluftzuleitung kann im Zusammenspiel mit den Einstellungen der Stromstärke die Intensität des Plasmabogen regulieren. Sprunghafte Anstiege von einem oder beiden Parametern sind zu vermeiden, da sie den Schneidkopf beschädigen können.

FAQ:

Welches Gas für Plasmaschneiden?

Zum Erzeugen eines Plasmas reicht bereits herkömmliche Atemluft unter Druck aus. Soll mit dem Plasmaschneider eine hohe Leistung von bis zu 30.000 °C erreicht werden, so eignet sich die Zuführung von Sauerstoff, Stickstoff, Wasserstoff oder Argon. Auch eine Mischung der Gase kann effektiv sein.

Welcher Druck beim Plasmaschneiden?

Wie hoch der Gasdruck beim Plasmaschneiden sein muss, hängt von den Materialeigenschaften des Werkstoffes ab. Mittels der Regulation von Gasdruck und Stromstärke lässt sich die Intensität des Lichtbogens einstellen. Die meisten Plasmaschneider arbeiten mit einem Druck zwischen 4 und 6 bar.

 

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