Schneidtechnologie-Set

23.03.22, 10:31

Die Opal Waterjet Combo-Schneidanlage kam zu einer Zeit auf den Markt, als sowohl große Industrieunternehmen als auch Dienstleistungsbetriebe einen Boom erlebten. Unterschiedliche Kundenbedürfnisse und eine Vielzahl von zu schneidenden Materialien inspirierten die Konstrukteure und Designer von Eckert dazu, eine Maschine zu entwickeln, die für jeden Auftrag die richtige Antwort bietet. Und so entstand die Wasser-Plasma-Schneidanlage Opal Waterjet Combo.

Gegenwärtig arbeitet die Schneidanlage Opal Waterjet Combo in verschiedenen Kombinationen und Konfigurationen in mehreren Dutzend Betrieben in Polen und in der ganzen Welt. Einer von ihnen ist Autokomplet II (mit Sitz in Lublin), ein Unternehmen, das sich auf die Lieferung von Stahlkonstruktionen spezialisiert hat. Allerdings kann es sich rühmen, eine ganze Industriehalle eingerichtet zu haben.

Sehen Sie sich unser Video an. Der Präsident von Autokomplet II, Grzegorz Piłat, erzählt über die Zusammenarbeit mit der Firma Eckert, die Einführung der Schneidemaschine und die tatsächlichen Vorteile, die sie seinem Unternehmen gebracht hat.

Wasserstrahlschneiden wird in einer Vielzahl von Industrien und Anwendungen verwendet. Es wird in verschiedenen Bereichen wie Metallverarbeitung, Maschinenbau, Luft- und Raumfahrt, Automobil, Steinbearbeitung, Lebensmittel und vielem mehr verwendet.

Beim Wasserstrahlschneiden hinterlässt der Wasserstrahl in der Regel eine glatte und saubere Schnittkante. Je nach Material oder Anforderungen kann dennoch eine zusätzliche Nachbearbeitung wie Schleifen oder Entgraten erforderlich sein.

Wasserstrahlschneiden ist sehr vielseitig. Zahlreiche Materialien können ohne thermische Verformung bearbeitet werden - einschließlich empfindlicher oder hitzeempfindlicher Materialien. Darüber hinaus ermöglicht das Wasserstrahlschneiden präzise Schnitte mit wenig Materialverlust und einer hohen Schnittqualität.

Die Schnittqualität beim Wasserstrahlschneiden wird vom 3D-Schneidkopf beeinflusst. Der 3D-Schneidkopf ermöglicht komplexe Schnittmuster, enge Radien und präzise Konturen mit hoher Genauigkeit und Qualität. Er kann den Winkel und die Neigung des Wasserstrahls präzise regulieren.

Das Wasserstrahlschneiden kann Materialien mit verschiedenen Dicken schneiden. Die Dicke hängt jedoch von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören Materialtyp, Schnittgeschwindigkeit und Wasserdruck. Das Wasserstrahlschneiden kann in der Regel Materialien je nach Schneidkopf von 150 mm bis zu 250 mm bearbeiten.

Wasser kann Diamanten nicht schneiden, da sie das härteste bekannte Material sind. Um das harte Material präzise bearbeiten zu können, werden bei Diamanten spezielle Diamantschneidwerkzeuge oder Laserverfahren verwendet.

Wasser allein hat nicht genug Härte, um Steine zu brechen. Aber Wasser in Kombination mit Abrasivmitteln wie Granatsand kann effektiv beim Wasserstrahlschneiden Steine schneiden. Durch die Abtragungswirkung der abrasiven Partikel im Wasserstrahl kann das Wasser den Stein durchschneiden.

Verschiedene Abrasivmittel sind für das Wasserstrahlschneiden geeignet, um die Schneidleistung zu verbessern. Als scharfkantige Partikel werden häufig verwendete Abrasivmittel wie Granatsand (Garnet), Aluminiumoxid (Aluminium Oxide) und Siliziumkarbid (Silicon Carbide) verwendet. Auch Glasgranulat und Olivinsand sind möglich.

Ein Abrasivmittel ist ein Stoff, der verwendet wird, um Oberflächen abzutragen oder zu schleifen. Es hat eine hohe Härte. Typischerweise werden Partikel oder Pulver verwendet, um Reibung und Abrieb beim Schneiden, Schleifen oder Polieren von Materialien zu erzeugen.

Um Wasserstrahl zu erzeugen, wird in der Regel ein Hochdruck von 2.000 bis 6.200 bar (30.000 bis 90.000 PSI) verwendet. Durch diesen hohen Druck kann der Wasserstrahl mit einer hohen kinetischen Energie das Material durchschneiden.

Das Wasserstrahlschneiden eignet sich nicht gut für sehr spröde Materialien. Beim Schneiden können diese Materialien brechen oder sprießen. Auch Materialien wie poröse Schaumstoffe, die sich durch Wasser auflösen oder stark quellen, können nicht gut mit einem Wasserstrahl geschnitten werden.

Eine Vielzahl von Materialien lassen sich per Wasser schneiden. Metalle wie (Edel-)Stahl, Aluminium und Kupferlegierungen gehören dazu. Auch Verbundwerkstoffe wie Glasfaser und Kohlefaser, Natursteine wie Granit und Marmor, Kunststoffe, Gummi und sogar Lebensmittel können mit Wasserstrahlschneiden bearbeitet werden.

Abhängig von der Materialdicke und den Schnittbedingungen bietet das Wasserstrahlschneiden eine hohe Präzision mit Toleranzen von +/- 0,1 mm bis 0,2 mm. Komplexe Formen und feine Details können mit einer hohen Genauigkeit mit modernen CNC-gesteuerten Wasserstrahlschneidanlagen geschnitten werden.

Beim CNC-Wasserstrahlschneiden wird ein computergesteuertes System verwendet, um den Wasserstrahl präzise zu steuern und das gewünschte Schnittmuster zu erzielen. Um wiederholbare Schnitte in einer Vielzahl von Materialien zu erzielen, ermöglicht die CNC-Steuerung die Programmierung von Schnittparametern. Dazu zählen z.B. Geschwindigkeit, Druck und Schnittkonturen.

Wasserstrahlschneiden ist ein Schneidverfahren, bei dem Hochdruckwasserstrahl verwendet wird, um verschiedene Materialien zu schneiden. Mit der Zugabe von Abrasivmitteln kann der Wasserstrahl verstärkt werden, um härtere Materialien zu schneiden.

Das Wasserstrahlschneiden funktioniert bei den meisten Holzarten sehr gut und präzise. Für den Wasserstrahl wird kein pulverförmiges Schleifmittel benötigt, da Holz weich genug für pures Wasser ist. Beim Reinwasserschneiden entstehen keine Späne und es ist umweltschonend.

Ob der Wasserstrahl beim Wasserstrahlschneiden ohne Zusätze (Purwasserstrahlschneiden) betrieben wird, kommt ganz auf Eigenschaften des Werkstoffes an. Für härtere Materialien wie Gestein, Glas oder Stahl müssen dem Wasser pulverförmige Schleifsteine hinzugefügt werden.

Das Wasserstrahlschneiden ist ein sehr vielfältiges Verfahren zum Zertrennen von Materialien. Werkstoffe wie Kunststoff, Schaumstoff oder Leder lassen sich gut zerteilen. Wenn dem Wasser ein pulverförmiges Granulat (Abrasivmittel) beigemischt wird, können auch Steine und Metalle geschnitten werden.

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