Ein Laser für besondere Aufgaben

07.07.21, 11:24

Der technologische Fortschritt und die steigenden Anforderungen von Unternehmen der metallverarbeitenden Industrie führen dazu, dass die bisher eingesetzten Lasermaschinen mit CO2-Technologie langsam durch moderne Glasfasertechnologie ersetzt werden. Immer mehr Unternehmen stehen vor der Wahl: die in der Anschaffung etwas günstigere CO2-Lösung oder innovativer Faserlaser. Die Antwort ist ganz einfach.

Abb. 1: Laserschneidmaschine vom Typ Diamant-Faserlaser 2

Die Initiatoren des Faserlasers waren russische Wissenschaftler. Anfangs fand er Anwendung in der Präzisionsdiagnostik. Erst in späteren Jahren wurde er für ein breites Spektrum industrieller Anwendungen genutzt, wie Makro- und Mikrobearbeitung von Materialien, Schneiden, Schweißen, Heften, Löten und Gravieren. Ein Faserlaser ist ein Festkörperlaser, der durch Halbleiter-Laserdioden gepumpt wird. Als aktives Medium dient in diesem Fall eine Faser mit faserförmiger Geometrie, die Seltenerdelemente wie Erbium, Ytterbium, Neodym usw. enthält.

Der Faserlaser eignet sich ideal zum Schneiden von reflektierenden Materialien wie z. B. Kupfer und Messing, mit denen die bisherige CO₂-Technologie nicht zurechtkam.

Bei der Metallbearbeitung spielen die Schneidkosten eine wesentliche Rolle. Ein Vergleich der Betriebskosten eines Faserlasers der Firma Eckert mit denen eines CO2-Lasers (beide mit 2 kW Leistung) liefert geradezu beeindruckende Ergebnisse. Der Energieverbrauch für das Schneiden eines 1 mm dicken Edelstahlteils ist beim Faserlaser um bis zu 84 % geringer, was sich erheblich auf die Senkung der Betriebskosten auswirkt. Interessanterweise verbraucht der CO₂-Laser im Standby-Modus (d. h. betriebsbereit) mehr Strom als der Faserlaser im Betriebsmodus. Hervorzuheben ist auch die Zuverlässigkeit der Komponenten, aus denen der Faserlaser besteht. Die Lebensdauer der Laserquelle wird auf 100.000 Stunden störungsfreien Betriebs geschätzt. Darüber hinaus basiert die Faserlaserquelle auf ausfallfreien Dioden, wodurch sie von häufigen Wartungsarbeiten und damit auch von Ausfallkosten verschont bleibt. Bei einem CO2-Laser ist das Spiegelsystem ein besonders störanfälliges Element, das in vielen Fällen nach jeweils 2000 Betriebsstunden gewartet werden muss.

Abb. 2: Schneidkopf des Modells Diament Fiber Laser 2

Bemerkenswert sind die kompakten Abmessungen der Fiber-Schneidmaschinen, die unter anderem auf den Verzicht auf Vakuumpumpe und Turbine sowie auf die Art der Strahlerzeugung zurückzuführen sind. Platzersparnis in der Halle ist ein klarer Gewinn und bei kleinen Produktionsbetrieben manchmal sogar eine Notwendigkeit.

Die Wellenlänge des erzeugten Faserlaserstrahls ist zehnmal kürzer als die eines CO₂-Lasers, was eine höhere Energiedichte ermöglicht und das Schneiden von Materialien erlaubt, die stärker reflektieren und mit denen bisherige Technologien nicht zurechtkamen. Der Schneidprozess ist stabiler, und die auf das zu schneidende Werkstück übertragene Energiedichte des Faserlasers ist bis zu 100-mal höher als bei einem CO2-Laser.

Eine interessante Lösung, die die Firma Eckert in ihren Faserlasern einsetzt, ist auch der Strahlteiler (engl. beam-switch). Mit dem Kauf einer einzigen Quelle können sowohl die Schneid- als auch die Schweißstation versorgt werden. Dies führt bei einer Standardleistung der Quelle zu Einsparungen in Höhe von 150.000 Euro. Hervorzuheben ist, dass bei einem Faserlaser die Wärmeeinflusszone minimal ist, was das Risiko einer Verformung des geschweißten Materials deutlich verringert. Das von der Firma Eckert hergestellte System zum Schneiden und Schweißen mit einem Faserlaser wurde 2011 auf der Internationalen Messe in Posen mit einer Goldmedaille ausgezeichnet.

Die Glasfasertechnologie wird oft als „grün“ bezeichnet. Dies resultiert vor allem aus der Tatsache, dass sie im Vergleich zu früheren technologischen Lösungen erhebliche Energieeinsparungen ermöglicht. Innovative und zugleich umweltfreundliche Lösungen werden von der Europäischen Union gefördert. Dank der Förderung durch die Europäische Union kann der Kauf einer Maschine, die mit modernsten Technologien arbeitet, zu bis zu 70 % aus EU-Mitteln finanziert werden. Angesichts der obigen Analyse ist davon auszugehen, dass der Faserlaser in Zukunft die CO₂-Technologie erfolgreich ablösen wird, insbesondere beim Schneiden von Blechen bis zu einer Dicke von 10 mm, und zudem die Lücke bei der Bearbeitung von Materialien schließen, die der CO2-Laser aufgrund technologischer Einschränkungen nicht schneiden kann.

Ja, Eckert CNC führt die Laserschneidtechnologie als Ergänzung zu den bestehenden Lösungen ein: Plasma, Sauerstoff und Wasserbasis, die das gesamte Spektrum der Metallbearbeitung abdecken.

Im Bereich Laser hat Eckert eine Partnerschaft mit der SLTL Gruppe geschlossen, einem globalen Hersteller von Lasersystemen, der seit 1989 tätig ist und Lösungen für die Industrie weltweit anbietet.

Faserlaser werden u. a. in der Automobil-, Luft- und Raumfahrt-, Maschinenbau-, Elektronik- und Medizinindustrie eingesetzt, wo Präzision, Wiederholbarkeit und Automatisierung entscheidend sind.

Die Integration der Lasertechnologie in das Eckert CNC-Portfolio ermöglicht es uns, flexiblere Fertigungssysteme anzubieten, die die Produktivität, die Präzision und den Automatisierungsgrad in modernen Anlagen erhöhen.

Die wichtigsten Vorteile der 3D-Lasertechnologie:

      • Sehr hohe Bearbeitungspräzision
      • Möglichkeit, in mehreren Winkeln zu schneiden
        • keine Notwendigkeit der manuellen Justierung von Werkstücken
            • Erhöhung der Anzahl der zu schneidenden Werkstücke
            • keine Notwendigkeit der manuellen Einstellung von Bauteilen
            • Reduzierung des Materialabfalls.
            • Reduzierung des Materialabfalls
            • Reduzierung des Materialabfalls
            • hohe Reproduzierbarkeit der Produktion
            • Erhöhung der Anzahl der zu schneidenden Teile

 

Diese Technologie beschleunigt den Produktionsprozess von Stahlkonstruktionen erheblich. Die Technologie ist eine sehr effiziente Methode zur Herstellung von Stahlkonstruktionen.

Neue Laserschneidtechnologien sind fortschrittliche Materialbearbeitungssysteme, die moderne Laserquellen, Automatisierung und künstliche Intelligenz nutzen. Ihr Ziel ist es, die Präzision, Geschwindigkeit und Effizienz der Fertigung in der Industrie zu erhöhen.

Die Produktpalette der Marke Eckert konzentriert sich in erster Linie auf moderne **Faserlaser**, die heute den Standard in der industriellen Blechbearbeitung darstellen. Die Geräte zeichnen sich durch hohe Präzision, hohe Bearbeitungsgeschwindigkeiten und geringe Betriebskosten aus und eignen sich daher für den Einsatz in der Serienfertigung und der modernen Blechbearbeitung. In den Systemen von Eckert sind die Laser häufig in die CNC-Automation integriert, was eine vollständige Prozesskontrolle und maximale Effizienz ermöglicht. Auch Lösungen auf der Basis komplementärer Technologien werden angeboten, wobei Faserlaser und Fertigungsautomatisierung die zentrale Entwicklungsrichtung bleiben.

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