Der beste Faserlaserschneidkopf – Hersteller-Ranking und Auswahl der Parameter für das Faserlaserschneiden

08.07.26, 05:35

Moderne Faserlasersysteme haben die Metallbearbeitung revolutioniert. Dank der Faserlasertechnologie lassen sich sehr hohe Schnittgeschwindigkeiten, eine hohe Genauigkeit und eine hervorragende Qualität der Fertigteile erzielen. Aus diesem Grund sind Faserlaserschneidmaschinen heute der Standard in Produktionsbetrieben der Stahlbau-, Automobil- und Maschinenbauindustrie sowie in der Gerätefertigung.

Viele Anwender achten beim Vergleich der Leistungsmerkmale einzelner Maschinen vor allem auf die Leistung der Laserquelle. Dies ist natürlich einer der wichtigsten Parameter, jedoch nicht der einzige. Selbst der leistungsstärkste Faserlaser liefert nicht die erwarteten Ergebnisse, wenn er mit einem falsch ausgewählten Laserkopf oder einem falsch konfigurierten optischen System zusammenarbeitet.

Gerade der Laserkopf ist für die präzise Fokussierung des Strahls, die Einhaltung des richtigen Abstands zum Material und die Steuerung des gesamten Schneidprozesses verantwortlich. Von seiner Konstruktion hängen nicht nur die Kantenqualität, sondern auch die Betriebsstabilität, die Produktionsleistung und die Lebensdauer der Verschleißteile ab. In modernen Faserlasermaschinen ist der Laserkopf eine der technologisch fortschrittlichsten Komponenten und bestimmt maßgeblich die Leistungsfähigkeit des gesamten Systems.

Warum ist der Laserkopf so wichtig?

Während des Betriebs befindet sich der Laserkopf am nächsten zum zu bearbeitenden Material. Durch ihn hindurch verläuft der Laserstrahl, der präzise im Brennpunkt fokussiert wird. Gleichzeitig ist er für die Zufuhr des Prozessgases, die Aufrechterhaltung des richtigen Abstands zum Material sowie die kontinuierliche Überwachung der Prozessparameter verantwortlich.

Daher hängt es von der Qualität des Kopfes ab, ob die Faserlaserschneidemaschine mit voller Leistung arbeitet und ob das gesamte Potenzial der Laserquelle ausgeschöpft werden kann. Ein richtig ausgewählter Kopf beeinflusst die Qualität der Schnittkanten, die Maßgenauigkeit der Bauteile, die Prozessstabilität, den Verbrauch von Verbrauchsmaterialien sowie die allgemeine Produktionseffizienz.

Moderne Laserköpfe sind mit fortschrittlichen optischen Systemen, automatischen Fokussiersystemen (Auto-Focus), Höhensensoren sowie Schutzvorrichtungen ausgestattet, die die Linsen vor Verschmutzung und Beschädigung schützen. Dadurch lassen sich sowohl beim Schneiden dünner Bleche als auch bei Materialien mit beträchtlicher Dicke reproduzierbare Ergebnisse erzielen.

In der Praxis bedeutet dies eine höhere Produktionsleistung, weniger Verluste bzw. Ausschuss sowie eine Senkung der Kosten für die Nachbearbeitung der Bauteile.

Was ist ein Laserkopf und wie funktioniert er?

Der Laserkopf ist das letzte Element des optischen Systems jeder Faserlaserschneidemaschine. Seine Hauptaufgabe besteht darin, die Energie des Strahls auf das zu bearbeitende Material zu übertragen und während des gesamten Schneidprozesses stabile Bedingungen aufrechtzuerhalten.

Der vom Faserlaser erzeugte Strahl gelangt zum Kopf, wo er ein Linsensystem durchläuft, das für seine präzise Fokussierung sorgt. Anschließend wird der Strahl auf die Materialoberfläche gerichtet, wodurch dieses lokal geschmolzen oder verdampft wird. Gleichzeitig wird über eine Düse ein technisches Gas zugeführt, das das geschmolzene Material aus dem Schnittspalt entfernt und den gesamten Prozess stabilisiert.

Moderne Schneidköpfe übernehmen weit mehr Aufgaben als nur die Führung des Laserstrahls. Sie sind auch für die automatische Einstellung der Brennpunktposition, die Steuerung der Höhe über dem Material, die Überwachung der Betriebsparameter sowie den Schutz der optischen Komponenten vor Verunreinigungen zuständig. Dadurch muss der Bediener die Einstellungen nicht bei jeder Änderung der Materialstärke manuell anpassen, was die Rüstzeit erheblich verkürzt.

Fortschrittliche Lösungen, die in modernen Faserlaser- Maschinen zum Einsatz kommen, ermöglichen zudem die laufende Kompensation geringfügiger Unebenheiten der Materialoberfläche. Dies führt zu einer hohen Schnittqualität, selbst bei der Bearbeitung großer Blechplatten.

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Parameter des Laserschneidens – was entscheidet über die Qualität des Prozesses?

Der Laserkopf allein kann keine perfekten Ergebnisse garantieren. Ebenso wichtig ist die richtige Auswahl der technologischen Parameter, die an die Art des Materials, dessen Dicke und die erwartete Schnittqualität angepasst sein sollten.

Laserleistung

Die Leistung der Laserquelle bestimmt die Energiemenge, die während des Schneidprozesses auf das Material übertragen wird. Je höher die Leistung, desto besser sind die Möglichkeiten zur Bearbeitung dickerer Bleche und zur Erzielung höherer Produktionsgeschwindigkeiten. Das bedeutet jedoch nicht, dass eine höhere Leistung immer zu besseren Ergebnissen führt.

Moderne Faserlaser erreichen heute Leistungen von 20, 30 oder sogar 80 kW. Solch hohe Werte erfordern den Einsatz von Laserköpfen mit sehr hoher thermischer Beständigkeit und einem stabilen optischen System. Andernfalls kann es zu einer Überhitzung der Linsen, einer Verschlechterung der Strahlqualität und einem schnelleren Verschleiß der Verschleißteile kommen.

Deshalb legen die Hersteller von Faserlasermaschinen immer mehr Wert auf eine effektive Kühlung des Laserkopfes, den Schutz der Optik und eine präzise Strahlführung – selbst bei stundenlangem Betrieb unter maximaler Auslastung.

Laserschneidgeschwindigkeit

Einer der wichtigsten Parameter, die die Produktionsleistung beeinflussen, ist die Schnittgeschwindigkeit. Die Faserlaser-Technologie ermöglicht deutlich höhere Geschwindigkeiten als herkömmliche Bearbeitungsverfahren, jedoch nur, wenn alle Systemkomponenten optimal aufeinander abgestimmt sind.

Eine zu hohe Geschwindigkeit kann zu Unterchnitten, einer Verschlechterung der Kantenqualität und einem instabilen Prozess führen. Eine zu langsame Führung des Schneidkopfes wiederum verursacht eine übermäßige Erwärmung des Materials, vergrößert die Wärmeeinflusszone und erhöht den Energieverbrauch.

Bei der Wahl der geeigneten Geschwindigkeit sollten die Art des zu bearbeitenden Materials, dessen Dicke, die Leistung der Faserlaserquelle, das verwendete Prozessgas sowie die Düsenparameter berücksichtigt werden. Erst die richtige Kombination all dieser Faktoren ermöglicht eine hohe Schnittqualität bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung einer hohen Produktionsleistung.

Die Position des Brennpunkts – warum ist sie von entscheidender Bedeutung?

Einer der wichtigsten Parameter, die die Schnittqualität beeinflussen, ist die Position des Brennpunkts des Laserstrahls. Genau an dieser Stelle wird die Energie auf eine kleine Materialfläche gebündelt, wodurch das Material schnell geschmolzen oder verdampft werden kann.

Selbst eine geringfügige Abweichung der Fokusposition kann zu einer Verschlechterung der Kantenqualität, einer Vergrößerung der Schnittspalte oder zur Bildung von Graten führen. Dieses Problem tritt besonders deutlich bei der Bearbeitung dicker Bleche sowie beim Einsatz von Hochleistungs-Faserlasern zutage, bei denen die Anforderungen an die Genauigkeit deutlich höher sind.

Daher sind moderne Faserlasermaschinen mit Auto-Focus-Systemen ausgestattet, die die Fokusposition automatisch an die Materialstärke und -art anpassen. Der Bediener muss vor jedem Programmwechsel keine manuellen Korrekturen vornehmen, was die Rüstzeiten verkürzt und das Fehlerrisiko verringert.

Die automatische Regelung ermöglicht zudem die Aufrechterhaltung einer hohen Schnittqualität in der Serienfertigung, wo vor allem die Wiederholgenauigkeit jedes einzelnen Teils zählt.

Technisches Gas und Schneiddüse – Komponenten, die wichtiger sind, als es den Anschein hat

Die Qualität des Prozesses wird nicht nur von der Laserquelle oder dem Schneidkopf selbst bestimmt. Ebenso wichtig ist die richtige Auswahl des technischen Gases und der Schneiddüse, da diese für die Entfernung des geschmolzenen Materials aus dem Schnittspalt und die Stabilisierung des gesamten Prozesses verantwortlich sind.

Am häufigsten werden zwei Gase verwendet:

Sauerstoff wird hauptsächlich beim Schneiden von Baustahl eingesetzt. Er ist an der Verbrennungsreaktion des Materials beteiligt und ermöglicht so das effiziente Schneiden größerer Materialstärken bei relativ geringem Energieverbrauch.

Stickstoff wird vor allem beim Schneiden von Edelstahl und Aluminium eingesetzt. Als Inertgas reagiert es nicht mit dem Material und ermöglicht so helle, saubere Schnittkanten ohne Verfärbungen. Aus diesem Grund ist es überall dort Standard, wo es auf die Ästhetik der Ausführung ankommt oder die Bauteile später lackiert oder geschweißt werden sollen.

Auch die richtige Auswahl der Düse darf nicht vergessen werden. Ihr Durchmesser, ihre Geometrie und ihr technischer Zustand haben direkten Einfluss auf die Konzentration des Gasstrahls, die Effizienz der Entfernung des geschmolzenen Metalls und die Stabilität des Prozesses. Selbst eine geringfügige Beschädigung der Düse kann die Schnittqualität beeinträchtigen und den Verbrauch von Verbrauchsmaterialien erhöhen.

Die besten Hersteller von Laserköpfen

Der Markt für Köpfe für Faserlaser entwickelt sich sehr dynamisch. Steigende Leistungsdichten der Laserquellen und immer höhere Qualitätsanforderungen führen dazu, dass die Hersteller ihre Lösungen ständig weiterentwickeln.

Weltweit genießen fünf Marken besondere Anerkennung: RayTools, Precitec, WSX, OSPRI und IPG Photonics. Jede von ihnen bietet Lösungen für leicht unterschiedliche Anwendungsbereiche und Marktsegmente an.

RayTools – eine bewährte Lösung für die meisten Anwendungen

RayTools ist seit vielen Jahren einer der beliebtesten Hersteller von Laserköpfen für Faserlasermaschinen. Produkte dieser Marke finden sich sowohl in kostengünstigen Laserschneidmaschinen als auch in anspruchsvolleren industriellen Systemen.

Ein großer Vorteil der Lösungen von RayTools ist die Kombination aus hoher Verarbeitungsqualität und angemessenen Betriebskosten. Der Hersteller bietet effektive Systeme zur automatischen Fokussierung, langlebige optische Systeme sowie eine breite Verfügbarkeit von Ersatzteilen, was sich in niedrigen Wartungskosten niederschlägt.

Die Schneidköpfe dieser Marke eignen sich hervorragend für die Herstellung von Stahlkonstruktionen, die Blechbearbeitung sowie für Betriebe mit Serienfertigung.

Zu den beliebtesten Modellen gehören BM111, BM114S, BM115, BM132 und BT240.

Precitec – höchste Präzision für anspruchsvolle Anwendungen

Während RayTools als universelle Lösung für die meisten Anwendungen angesehen werden kann, setzt Precitec seit Jahren Maßstäbe im Premium-Segment. Die Köpfe dieses deutschen Herstellers kommen in Betrieben zum Einsatz, in denen höchste Genauigkeit, hohe Zuverlässigkeit und die Möglichkeit zum Betrieb mit sehr leistungsstarken Faserlasern gefragt sind.

Die Geräte von Precitec sind für den stundenlangen Dauerbetrieb ausgelegt. Die verwendeten optischen Systeme zeichnen sich durch eine hohe Beständigkeit gegen reflektierte Strahlung sowie eine sehr gute thermische Stabilität aus, wodurch sie ihre Leistungsmerkmale auch bei intensiver Nutzung beibehalten.

Ein weiterer großer Vorteil dieser Schneidköpfe sind die umfangreichen Kühlsysteme. Sie leiten die Wärme effektiv von den optischen Komponenten ab, schützen die Linsen vor Beschädigungen und verlängern deren Lebensdauer. In der Praxis bedeutet dies ein geringeres Ausfallrisiko, niedrigere Betriebskosten und die Aufrechterhaltung einer hohen Schnittqualität über einen langen Zeitraum.

Hochwertige Optik und eine äußerst präzise Fokussteuerung ermöglichen glatte Oberflächen, minimalen Grat und eine sehr schmale Schnittspalte. Genau aus diesem Grund entscheiden sich Hersteller aus der Automobil- und Luftfahrtindustrie sowie Unternehmen, die Großserienfertigung betreiben, häufig für Precitec-Schneidköpfe.

Zu den bekanntesten Modellen zählen ProCutter 2.0, ProCutter Zoom, LightCutter und FineCutter.

Welche Eigenschaften sollte ein moderner Laserkopf aufweisen?

Moderne Köpfe, die in Faserlasermaschinen zum Einsatz kommen, unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich des Herstellers, sondern vor allem durch die verwendeten technologischen Lösungen. Die besten Hersteller wie RayTools, Precitec, WSX, OSPRI oder IPG Photonics entwickeln ihre Konstruktionen in eine ähnliche Richtung – sie steigern die Präzision, den Automatisierungsgrad und die Widerstandsfähigkeit im Betrieb mit immer leistungsstärkeren Faserlasern.

Bei der Auswahl eines Laserkopfes sollten vor allem einige Schlüsselelemente beachtet werden.

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Automatische Fokussierung (Auto-Focus)

Die modernen Köpfe sind mit einem Auto-Focus-System ausgestattet, das die Fokusposition automatisch an die Art und Dicke des Materials anpasst. Der Bediener muss die Parameter beim Wechsel zwischen verschiedenen Programmen nicht manuell ändern, was die Umrüstzeit verkürzt und das Fehlerrisiko verringert.

Diese Lösung ist heute Standard bei professionellen Maschinen Faserlaser, insbesondere bei solchen, die in der Serienfertigung eingesetzt werden.

Optische Stabilität

Mit steigender Leistung der Faserlaser steigen auch die Anforderungen an das optische System. Der Kopf muss auch bei stundenlangem Betrieb mit Leistungen von über 20 oder 30 kW eine hohe Stabilität aufweisen.

Daher setzen die Hersteller immer ausgefeiltere optische Systeme ein, die gegen reflektierte Strahlung und Temperaturschwankungen beständig sind.

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Effiziente Kühlung

Beim Laserschneiden arbeitet der Schneidkopf unter sehr schwierigen Bedingungen. Reflektierte Strahlung und hohe Temperaturen können zu einer Überhitzung der Linsen und einer Verschlechterung der Strahlqualität führen. Moderne Kühlsysteme leiten die Wärme effektiv ab, schützen die optischen Komponenten und verlängern die Lebensdauer der Verbrauchsmaterialien. Dadurch behält die Maschine auch bei intensiver Produktion eine hohe Schnittqualität bei.

Höhensensoren

Moderne Laserschneidmaschinen sind mit kapazitiven Höhensensoren ausgestattet, die den Abstand der Düse zum Material kontinuierlich überwachen. Diese Lösung ermöglicht es, stabile Schnittbedingungen aufrechtzuerhalten, selbst wenn die zu bearbeitende Blechplatte nicht vollkommen eben ist. Dies ist besonders wichtig beim Schneiden von großformatigen Blechen und Bauteilen mit variabler Geometrie.

Schutz des optischen Systems

Linsen gehören zu den teuersten Verschleißteilen des Laserkopfes. Daher setzen die Hersteller spezielle Schutzgläser sowie Systeme zur Überwachung ihres Zustands ein. Dadurch lassen sich das Risiko von Schäden an der Optik verringern, die Wartungszeiten verkürzen und die Betriebskosten senken.

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Wenden Sie sich an die Experten von Eckert. Wir helfen Ihnen dabei, die richtige Konfiguration für Ihre Faserlasermaschine zu finden, die Parameter für den Laserschnitt zu optimieren und die Lösung auszuwählen, die den Anforderungen Ihres Betriebs am besten entspricht. Vereinbaren Sie einen Termin für eine Präsentation und überzeugen Sie sich selbst, wie ein moderner Faserlaser die Effizienz und Rentabilität Ihrer Produktion steigern kann.

Zusammenfassung

Die Wahl des richtigen Laserkopfes ist entscheidend für die Leistung und die Arbeitsqualität jeder Faserlaserschneidemaschine. Er ist verantwortlich für die präzise Führung des Strahls, die Aufrechterhaltung der richtigen Kopfposition, die Prozessstabilität und die effiziente Nutzung der Faserlaserleistung. Selbst die fortschrittlichste Laserquelle liefert nicht die erwarteten Ergebnisse, wenn die übrigen Systemkomponenten nicht richtig zusammenarbeiten.

Die Qualität des Laserschnitts wird von vielen Faktoren beeinflusst – von den technologischen Parametern und der Art des Prozessgases über das optische System und das Kühlsystem bis hin zum richtig ausgewählten Schneidkopf. Daher lohnt es sich bei der Auswahl einer Maschine, das gesamte System zu betrachten und nicht nur die Leistung der Laserquelle. Dieser ganzheitliche Ansatz führt zu einer höheren Qualität der Werkstücke, einer höheren Produktionsleistung und niedrigeren Betriebskosten.

Bei Eckert entwickeln wir Faserlasermaschinen, bei denen alle Komponenten – von der Laserquelle über den Schneidkopf bis hin zur Steuerungssoftware – ein einheitliches und leistungsfähiges System bilden. Dadurch erhalten unsere Kunden Lösungen, die hohe Präzision, Zuverlässigkeit und eine gleichbleibende Schnittqualität gewährleisten, unabhängig von der Art des zu bearbeitenden Materials.

Es gibt keinen einzigen universellen Laserkopf, der für jede Anwendung am besten geeignet ist. Die Wahl hängt von der Laserleistung, der Art des Materials, der Blechdicke und den Produktionsanforderungen ab. Zu den renommiertesten Herstellern zählen unter anderem RayTools, Precitec, WSX, OSPRI und IPG Photonics. Entscheidend sind jedoch nicht nur die Marke, sondern auch die optische Stabilität, das Autofokus-System, die Kühlung sowie die Kompatibilität des Kopfes mit der gesamten Maschine.

Der Laserkopf ist für die präzise Fokussierung des Strahls, die Aufrechterhaltung der richtigen Brennpunktposition und die Steuerung des Schneidprozesses verantwortlich. Seine Qualität wirkt sich direkt auf die Qualität der Schnittkanten, die Maßgenauigkeit der Werkstücke und die Betriebsstabilität der Maschine aus. Selbst der beste Faserlaser kann ohne einen entsprechend ausgewählten Laserkopf nicht seine volle Leistung entfalten.

Die Qualität und Effizienz des Laserschneidens werden vor allem durch folgende Faktoren beeinflusst: die Leistung der Laserquelle, die Schnittgeschwindigkeit, die Position des Brennpunkts, die Art des Prozessgases sowie die Wahl der Düse. Durch die richtige Konfiguration dieser Parameter lassen sich hohe Präzision, ein geringerer Verbrauch an Verbrauchsmaterialien sowie eine reproduzierbare Produktionsqualität erzielen.

Ja. Hochleistungs-Faserlaser erfordern Laserköpfe mit höherer thermischer Beständigkeit und einem stabileren optischen System. Bei Leistungen von 20 kW, 30 kW und mehr sind eine effektive Kühlung, der Schutz der Linsen sowie eine präzise Strahlführung von besonderer Bedeutung.

Die Autofokus-Funktion ermöglicht die automatische Einstellung der Fokusposition in Bezug auf das Material. Dadurch muss der Bediener die Parameter bei unterschiedlichen Blechdicken nicht manuell anpassen. Das System verkürzt die Rüstzeiten, erhöht die Wiederholgenauigkeit und trägt dazu bei, eine hohe Schnittqualität im Serienbetrieb aufrechtzuerhalten.

Die Wahl des Gases hängt von der Art des Materials ab. Sauerstoff wird meist zum Schneiden von Baustahl verwendet, während Stickstoff bei Edelstahl und Aluminium zum Einsatz kommt, wo eine saubere, ästhetische Schnittkante wichtig ist. Das richtige Gas beeinflusst die Schnittqualität, die Prozessgeschwindigkeit und die Betriebskosten.

Die Wahl der Schnittparameter hängt von der Art des Metalls, seiner Dicke und der geforderten Verarbeitungsqualität ab. Dünnere Bleche erfordern andere Einstellungen als dicke Konstruktionsteile. Von entscheidender Bedeutung sind die Leistung der Laserquelle, die Schnittgeschwindigkeit, die Brennweite, die Gasart und der Düsendurchmesser.

Durch entsprechend ausgewählte Parameter lässt sich die volle Leistung des Faserlasers ausschöpfen, ein präziser Schnitt erzielen und die Betriebskosten der Maschine senken.

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